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Aus dem Französischen von Elfriede Müller
Mit einem Jahrhundert der Barbarei konfrontiert fordert die Erinnerung ihre Rechte auf die Vergangenheit. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts - Faschismen, Shoah, Kolonialismus - erläutert der Text die Verbindungen zwischen den verschiedenen Segmenten der kollektiven Erinnerung, der Geschichtsschreibung und der Erinnerungspolitiken.
Aus dem Inhalt
Einleitung: Die plötzliche Aktualität der Erinnerung
I Geschichte und Erinnerung: Ein widersprüchliches Paar?
Wieder erinnern
Trennungen
Empathie
II Zeit und Stärke
Zeit der Geschichte und Zeit der Erinnerung
Schwache und starke Erinnerungen
III Der Historiker zwischen Richter und Schriftsteller
Erinnerung und Geschichtsschreibung
Wahrheit und Gerechtigkeit
IV Politischer Gebrauch der Vergangenheit
Die Erinnerung an die Shoah als Alltagsreligion
Das Verschwinden der Erinnerung an den Kommunismus
V Die Dilemmata der deutschen Historiker
Das Verschwinden des Fachismus
Die Shoah, die DDR und der Antifaschismus
VI Revision und Revisionismus
Metamorphosen eines Konzepts
Das Wort und die Sache
Schluss
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