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Daniel Bensaïd:
Eine Welt zu verändern. Bewegungen und Strategien

Daniel Bensaïd:
Eine Welt zu verändern
Bewegungen und Strategien
Unrast Verlag
Münster 2006
182 Seiten
13,00 €
Rezensionen online:
iz3w
Phase 2
Sammelbände
Souveränitäten
Krieg
Gespenst Subjekt
Klassen und Kämpfe
Fluchtlinien des Exils
Kunstwerk und Kritik
Geschichte nach Auschwitz
Wie wird man fremd?
Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft
Kritische Theorie und Poststrukturalismus
Monographien
Enzo Traverso:
Gebrauchsanleitungen für die Vergangenheit
Daniel Bensaïd:
Eine Welt zu verändern
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Aus dem Französischen von Elfriede Müller

Der Philosoph und Aktivist Daniel Bensaïd bekräftigt die Notwendigkeit, die Perspektive einer revolutionären Möglichkeit auch angesichts der historischen Niederlagen nicht aufzugeben. Dabei wendet er sich sowohl gegen eine »Mystik ohne Transzendenz« von Negri und Hardt, als auch gegen den »imaginären Zapatismus« von John Holloway:
»Das Elend der Welt ist unerträglicher und inakzeptabler geworden als jemals zuvor. Eine andere Welt ist notwendig. Doch die tote Vergangenheit legt ihr ganzes Gewicht auf die Gegenwart. Eine Neugründung würde nicht ohne eine vorherige Bilanz funktionieren, die alle möglichen Leichen im Keller der Geschichte thematisieren müsste. Kein reiner Tisch, keine Jungfräulichkeit. Man fängt nie bei Null an. Man beginnt mittendrin.«


Aus dem Inhalt

Vorbemerkung

Einleitung: Von der Notwendigkeit weiterzumachen

I Die Deregulierung der Welt
1. Die Menscheit nach dem Kapital
2. Das soziale Ungleichgewicht
3. Das ökologische Ungleichgewicht
4. Von Tieren und Menschen


II Akteure und Bewegungen
1. Pöbel, Klassen, Multitude
2. Soziale Spaltungen und strategische Allianzen
3. Anerkennung und Umverteilung
4. Der Intellektuelle und die Politik. Zu Bordieu


III Strategiene und Mächte
1. Herrschaft und Revolution
2. Politik als künstlerische Strategie
3. Wechsel und Alternativen


Statt eines Nachwortes: Fortsetzung folgt