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Krieg

jour fixe initiative berlin (Hg.):
Krieg
Unrast Verlag
Münster 2009
184 Seiten
16,00 €
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Souveränitäten
Krieg
Gespenst Subjekt
Klassen und Kämpfe
Fluchtlinien des Exils
Kunstwerk und Kritik
Geschichte nach Auschwitz
Wie wird man fremd?
Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft
Kritische Theorie und Poststrukturalismus
Monographien
Enzo Traverso:
Gebrauchsanleitungen für die Vergangenheit
Daniel Bensaïd:
Eine Welt zu verändern
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Angesichts der Notwendigkeit die Welt zu verändern, sind es nicht zuletzt ihre Kriege, die uns dazu zwingen, die Wege der Veränderung radikal neu zu denken. Die traditionellen Kategorien, mit denen auch die Linke Kriege betrachtete, scheinen nicht mehr die Auflösungen der Grenzen zwischen außen und innen, die Grauzonen zwischen Kombattanten und Zivilisten, Krieg, Revolution und Bürgerkrieg, zwischen Ausnahme- und Normalzustand erfassen zu können. Deutet Benjamins Bild, dass die Revolution nicht mehr die Lokomotive, sondern die Notbremse der Geschichte ist, darauf hin, dass die Linke unserer Zeit keine revolutionären Kriege mehr beginnen, sondern nur Verteidigungskriege führen kann?

Aus dem Inhalt

jour fixe initiative berlin
Krieg

Daniel Bensaïd
Die Metamorphosen des globalen Krieges
Aus dem Französischen von Elfriede Müller

Wolfgang Kaleck
Zur Diskussion um das Feind(straf)recht

Hans-Joachim Lenger
Unsichtbarkeit.
Zur An-Ästhetik des Krieges

Olaf Arndt
Die Schlacht der Sehmaschinen.
Über das Verhältnis von pandemischer Überwachung und dem »Krieg gegen den Terror«

Gabriela Mischkowski
Sexualisierte Gewalt im Krieg

Krunoslav Stojakovic
Das Ende Europas?
Zum Krieg in Jugoslawien

Raul Zelik
Die Informalisierung des Ausnahmezustandes

Jens Warburg
Soldatische Subjekte und Desertion

Titus Engelschall und Elfriede Müller
Über das Dilemma sozialrevolutionärer Gewalt