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In Gespenst Subjekt geht es um die Bedingungen, unter denen emanzipatorisches kollektives Handeln überhaupt noch möglich erscheint. Dabei werden sowohl Phänomene eines allseits zu konstatierenden Konformismus und Essentialismus thematisiert, als auch nach Potenzialen und Spuren der Befreiung gefragt. Was unter den Bedingungen eines globalen Kapitalismus und nach den Erfahrungen von Kolonialismus, Faschismus und Antisemitismus überhaupt noch ein “Subjekt” sein kann, ist ebenso offen wie die Frage, was unter diesen Bedingungen “Politik” ist. In der Auseinandersetzung mit kritischen Theorien der Subjektivität, aber auch mit historischen und aktuellen Formen politischer Praxis wird versucht, nach dem möglichen Ort politischer Subjektivität in einer zugleich kontrollierten und deregulierten Welt zu fragen und nach ihrer Bedeutung für eine Praxis der Emanzipation und Befreiung.
Aus dem Inhalt
jour fixe initiative berlin
Gespenst Subjekt
Klaus Holz
Marx und die Theorie der fehlenden Subjekte
Gilbert Achcar
Der Marxismus, seine Outsider Siegfried Kracauer und C. Wright Mills und die Soziologie der Angestellten
Aus dem Französischen von Margot Tuzina
Donna Haraway
Hunde mit Mehrwert
Aus dem Amerikanischen von Kerstin Schoof
Sabine Hark
Jede für sich Selbst?
Selbstoptimierungstechniken als Teil postfeministischer Gouvernementalität
François Vergès
Sklaverei und Postkolonialität in Frankreich
Aus dem Französischen von Werner Welther
Joëlle Bordet
Die Jugendrevolte in den banlieues vom November 2005
Interpretationen und Herausforderungen
Aus dem Französischen von Kerstin Schoof
Daniel Bensaïd
Wunden und Missbrauch der Erinnerung
(Fragmente eines Ungläubigen, Fortsetzung)
Aus dem Französischen von Elfriede Müller
Helmut Dahmer
Arthur Rimbaud die Suche nach einem ganz anderen Leben
Enzo Traverso
Angst, Gewalt und Tod
Kriegs- und Zerstörungsfantasien
Aus dem Französischen von Elfriede Müller
Michael Koltan
Angriff auf die bürgerliche Ordnung: Fantômas
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