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Die Umwälzung und Abschaffung von Herrschaftsverhältnissen ist das zentrale Anliegen einer Politik der Emanzipation. Während das konservative Denken die Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche als naturgegeben bestimmt und der Liberalismus diese Spaltung aktiv betreibt, haben sozialrevolutionäre und sozialistische Bewegungen versucht, die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend zu verändern. Klassenkampf hieß das Losungswort, um die treibende Kraft der Geschichte zu benennen und der Analyse des Kapitalismus eine politische Perspektive zu geben. Dass diese Perspektive ihre Evidenz verloren hat, ist Anlass genug, nach dem Stand der sozialen Kämpfe zu fragen. Wie kann in Zeiten neoliberaler Politik eine in unterschiedliche Milieus zerstreute Bewegung Bündnisse eingehen, um eine Politik der Emanzipation voranzutreiben?
Aus dem Inhalt
jour fixe initiative berlin
Einleitung
Klassen und Kämpfe
Daniel Bensaïd
Und dennoch kämpfen sie ...
Aus dem Französischen von Elfriede Müller
Elfriede Müller
Die Subversion des Mai 68
Klassenkämpfe in Frankreich im Mai und Juni 1968
Sergio Bologna
Die Rolle der Theorie in der politischen Aktion
Klaus Viehmann
Stadtguerilla und Klassenkampf - revised
Michael T. Koltan
Warum die Neue Linke so alt aussieht
Moishe Postone
Internationalismus und Antiimperialismus heute
Aus dem Amerikanischen von Titus Engelschall und Alexander Ruoff
Stefanie Kron
Stimmlose Stars
Die subalterne Frau und die Globalisierungskritik
Manuela Bojadzijev
Autonomie der Migration
Eine historische Perspektive
Mag Wompel
Vom Protest zur Revolte?
Klaus Barm
Das Bild der Arbeit
Titus Engelschall
The Upsetter & The Beat
Reggae als Sound eines transnationalen Widerstands
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